Enduro EM - Pech in Italien

Virus-Infektion bremst Maximilian Wills aus.

Foto: enduroeuropean
Bischhausen – Pech hatte der Bischhäuser Endurofahrer Maximilian Wills (21) vor wenigen Tagen beim ersten Enduro-EM-Zwischenstopp im italienischen Castiglion Fiorentino. Eine hartnäckige Virus-Infektion zwang den Fahrer vom MSC Waldkappel-Breitau am zweiten Renntag zur vorzeitigen Aufgabe. „Es war eine malerische Kulisse in der Toskana mit steinigen Bedingungen. Dementsprechend habe ich mich gefreut, aber leider hat es mich am Freitag vor dem Rennen so umgehauen, dass ich den ganzen Tag im Bett gelegen habe“, sagt Wills. Dennoch raffte sich der 21-Jährige am Samstag auf und holte in der Klasse E1, die mit 36 Fahrern stark besetzt war, einen guten elften Platz. „Am Sonntag haben wir es nochmal probiert. Ich lag unter den ersten Zehn, aber musste nach der zweiten Runde aufhören. Ich habe keine Luft mehr bekommen und das Verletzungsrisiko war uns einfach zu hoch“, erklärt er. Natürlich sei beim EM-Auftakt nun nicht das herausgesprungen, was er sich vorgenommen habe, aber auch in Italien habe er viel gelernt. Weiter geht es für den Bischhäuser aller Voraussicht nach am 27./28. April bei der Enduro-DM in Großlöbichau. Die EM geht am 15./16. Juni in Baldasseriona (San Marino) weiter.
 
Ein Bericht der Werra-Rundschau von Maurice Morth 04.04.2024

 

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